September 2015

Saisonabschluss in Hof - „Kalt aber geil“

Nach einem Jahr Zwangspause wegen fehlendem Wasser im Quellitzsee, trafen sich am 19. und 20.09.2015 wieder 1200 Kanuten aus 58 Vereinen aus ganz Deutschland, Österreich, Ungarn und der Ukraine zu 24. internationalen Regatta im Kanu-Sprint. Seite an Seite mit zahlreichen Deutschen, Europa- und Weltmeistern sowie Olympiasiegern kämpften die 52 angetretenen WSC- Kanuten in allen Altersklassen um die begehrten Medaillen und Pokale über die 200m-Strecke. Besonderes Highlight der Hofer Sprintregatta sind traditionell die Mix- und Staffelrennen. Das spannendste Rennen aus Friedersdorfer Sicht war der C8 der Herren Leistungsklasse.

 

Von den 5 Konkurrenten musste sich der WSC-Achter um eine halbe Paddellänge nur den Kanuten aus Leipzig geschlagen geben. Die erfolgreichsten Medaillensammlerinnen waren Lenja Hoppe (3x Gold, 1x Bronze) und Lisa Handloik (4x Gold, 3x Silber), die beiden Aushängeschilder des WSC im weiblichen Canadierbereich. Mannschaftsleiter Holger Eschke lobte abschließend die tolle Atmosphäre des Wettkampfs und die beste Mannschaftsleistung der Friedersdorfer Sportler mit Platz 4 in der Gesamtwertung in dieser Wettkampfsaison. Die Wassersaison beenden werden die Friedersdorfer Kanuten traditionell am 3. Oktober mit dem Abpaddeln auf dem Muldestausee.

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Schnuppersegeln

Der Windgott war uns am Samstag wohl gesonnen, bei besten Windverhältnissen (4-5 bft, in Böen 6 bft) fand unser diesjähriges Schnuppersegeln mit den Wasserwanderern statt. Zwar waren nicht alle da, die sich angemeldet hatten, aber diejenigen die gekommen waren, hatten es nicht bereut. Bei diesem Wind konnten sie am eigenen Leib erfahren und spüren was es heißt, sportlich zu segeln.

Die Bootsbesatzungen waren schnell eingeteilt und dann ging es auch schon los. Zunächst im Vorwindkurs in Richtung Bäreninsel, zum eingewöhnen.auf dem Boot. Bereits da merkten unsere Gäste, dass durch die Böen das Boot einen mächtigen Schub erhält. Von der Bäreninsel ging es teilweise im "Am-Wind-" bzw. dann im "Raumschotkurs" in Richtung Pegelturm. Die Vorschoter bekamen nun die Wellen zu spüren und wurden teilweise recht nass. Kurze Erholung im Windschatten an der Marina ging es dann auf die Kreuz zurück in Richtung Segelgelände.

Roland und Christian konnten es nicht lassen und hatten ein Kentertraining eingebaut. Mit Hilfe der Motorbootbesatzung konnten sie ihr Boot wieder aufrichten und weiter segeln.

Zurück an Land hieß es für die Vorschoter sich erst mal trockene Sachen anzuziehen. Dann kamen auch die Jüngsten an die Reihe und konnten auf dem Motorboot einige Runden auf der Goitzsche drehen.

Zunächst konnte der erste Hunger bei Kaffee und Kuchen gestillt werden. Unser Grillmaster Matthias hatte dann schnell den Grill in Gang gebracht. Bei zünftigen Bier oder Sekt, Steak und Bratwurst wurde die Segelerlebnisse bis spät am Abend ausgetauscht.

Besonderen Dank gilt Kerstin und Lars sowie Kerstin R., die sich hervorragend um unser Wohl gekümmert und die Beköstigung an Land vorbereitet und organisiert hatten.

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Paddeltour

Am 29.08.2015 war es wieder soweit - die Wasserwanderer hatten uns Segler zu einer Paddeltour durch Leipzig eingeladen.

Bereits in den frühen Morgenstunden, 8.45 Uhr trafen wir uns am Bootshaus und es wurde die Boote verladen. Danach ging es im geborgten Bus von den Stadtwerken, Danke an Christian, nach Leipzig zur Anlegestelle an der Galopprennbahn. Dort waren schon der erste Teilnehmertrupp eingetroffen und bereitete die Boote für die Tour vor.

Natürlich schien pünktlich die Sonne, der Morgennebel hatte sich da schon verzogen, als es aufs Wasser ging.Zunächst ging es stromaufwärts, wahrscheinlich wollte Frank mal die Kondition der Segler testen. Aber die Segler paddelten vorn mit und erreichten mit als Erste die Umsetzstation. Die Boot mussten aus dem Wasser zum anderen Arm der Elster getragen werden. 

Hier gab es auch gleich die erste Verpflegungspause, Kaffe, Kuchen, Schnittchen usw..

Unser Jörg hatte sich schon lauthals beschwert, dass Franzi den Verpflegungskorb mit in sein Boot gepackt hatte.Trotz guter Ratschläge, dass er dann die wichtigste Person für alle ist, wurde der Verpflegungskorb dann auf das Boot von Kerstin & Gerald mitgenommen. Dies hinderte Jörg nicht daran, auf der weiteren Tour Franzi immer wieder anzutreiben ... und sich selber als Steuermann auszuruhen :).

Wir befuhren den Heine-Kanal bis zum Ende und hielten Rast in Leipzig Neulindenau an einem Café. Nach der Stärkung ginge es wieder zur Anlegestelle an der Galopprennbahn. Also nach unserer Einschätzung waren wir 18 km gepaddelt.

Nach dem Verladen der Boote ging es wieder nach Friedersdorf zurück.

Fazit: Es war wieder wunderschön und  für die Teilnehmer der Abt. Segeln eine andere Art ein Gewässer zu erkunden.

Es hat allen Spass gemacht und es gab natürlich auch kleinere Rennwettkämpfe innerhalb der Gruppe.

Dank an Frank Mathias, dem Organisator und wir hoffen, dass wir wieder mal zur einer Paddeltour eingeladen werden.

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