August 2017

Sommerregatta Wusterwitz 2017

Wetter: Schüttregen, durchwachsen mit Wolken, Sonne

Regatta-Team-Leiter: Falko Anders , Marc Meißner

Sportler : 27 von Schüller C- Schüler B +A , Jugend, Junioren, LK

Wertung: 1.Platz in Manschaftswertung -Canadier

              2.Platz in der Manschaftswertung Gesamt-Kajak und Canadier

 

  • alle Sportler haben Medaillen erkämpft
  • Jüngste Sportlerin mit 6 Jahren im K1 Finja Hoppe Platz 5
  • Marie -Luise Müller Schüler A weibl. erfolgreichste Canadier-Sportlerin mit insgesamt 12 Medaillen und 9x Gold
  • Alexander Eschke Sschüler B mänl. erfolgreichster Canadiersportler mit 12 Medaillen
  • Lenja u.Cedric Hoppe Schüler A mit 10 medaillen
  • Hannah Zille Schüler B im Kajak ihre erste Einzelmedaille im K1 und 3.Platz über 1000m und Vanessa Teichler  Schülerinnen A und Malin Götschel Schülerinnen B im Kajak 9 Medaillen

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Manschaftsfoto

 

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WSC holt Mannschaftssieg in Jeßnitz

Der diesjährige Sprintpokal am 12.08.2017 bescherte den Friedersdorfer Kanuten bei guten Paddelbedingungen einen wahren Medaillenregen. In den K.O.-Rennen der Damen sicherte sich Lisa Handloik im C1 die Goldmedaille und Michelle Hanisch Bronze im K1. Besonders stark zeigten sich die C4 mixed Boote des WSC. Bei den Schülern A und Schülern B ging jeweils Gold und Silber an den WSC und in der Jugend sowie den Junioren sogar, Gold, Silber und Bronze. Über den Pokal im Einer konnten sich Alexander Eschke, Maximilian Scheinast-Peter und Marie Müller im C1 gleich zweimal (Sch A und Jugend) freuen. Der K4 der Schülerinnen B in der Besetzung Hannah Zille, Maxi Schröder, Malin Götschel und Marie Müller konnte sich vor den fünf weiteren Booten souverän den Sieg erpaddeln. Paul-Willy Reichert und Oskar Stiehler sowie Maximilian Scheinast-Peter und Henning Böttcher jeweils im C2 als auch Malin Götschel und Marie Müller im K2 sicherten sich ebenfalls einen Pokal. Viele weitere zweite und dritte Plätze ergänzten die tolle Bilanz des WSC.

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Trainingslager Müritz

Ja, es hat wieder unheimlich viel Spaß gemacht.

Zum mittlerweile 10. Mal waren die Segler an der Müritz, also auch ein kleines Jubiläum.

Bei viel Wind, kleineren Regenschauern aber annehmbaren Temperaturen hatten wir vom 02.08. - 06.08.2017 unsere Zelte auf dem Campingplatz Gotthun, direkt am Wasser aufgebaut. Manche konnten es nicht erwarten und waren schon am 30.06./31.07.2017 angereist.

Nach der Ankunft am späten Mittwoch Nachmittag wurden die Zelte und das große Versorgungszelt aufgebaut. Wie jedes Jahr musste erst mal überlegt und diskutiert werden, wo die langen und die kurzen Stangen zu platzieren sind. Matthias hatte aber ein schönes Video vom Aufbau gedreht.

Die erst Törn am Donnerstag ging in die Bucht von Sietow. Die Eingewöhnung war notwendig, da für die gesamte Zeit Windstärken von 4-5 bft mit Böen angesagt waren. In Sietow angekommen gab es zu Mittag leckeren frischen Fisch vom dortigen Fischer. Nach der Rückkehr zum Zeltplatz hatten einige schon Erschöpfungsanzeichen und benötigten eine Ruhepause. Roland& Peter auf der Otto Lilienthal und die wilde 100 segelten anschließen nach Röbel. Unser Timo folgte wenig später mit seinem Opti nach. In Röbel musste eine kurze Pause wegen des Wetters gemacht werden. Auf der Rücktour kamen die ixylons teilweise im Raumschotskurs ins Gleiten. Auch Timo war flott in seinem Opti unterwegs und wurde auf den letzten 2 Kilometern dann von den beiden ixylons begleitet.

Am Freitag stand die Törn nach Waren auf dem Programm. Bei Windstärken von 4-5 bft, in Böen 6-7 bft ging es im Raumschots- bzw. Vorwindkurs in Richtung Binnenmüritz. Aufgrund des starken Wellenganges, zumal an der Hafeneinfahrt von Waren  2 neuen Molen gebaut wurden, wurde der Campingplatz Kamerun angesteuert und dort angelegt. Anschließend gab es eine kleine Wanderung zur Marina Eldenburg zwecks Mittagspause bei dortigen Fischer. Nach der Rückkehr zum Campingplatz wurde wegen der zunehmenden Windstärke entscheiden, noch vor Ort zu bleiben und später zurück zu segeln. Für den Abend war die Prognose für eine niedrigere Windstärke. Einige Segler machten gemütlich Mittagsschlaf, andere fuhren mit dem Motorboot nach Waren, um Ersatzteile für das Boot zu besorgen. Irgendwann musste doch der Rückweg angetreten werden, der Wind hatte sich leider noch nicht etwas beruhigt. Bei der Kanalausfahrt gab es die berüchtigte Müritzwelle, gegen die wir ankreuzen mussten. Deshalb wurde nochmal ein Zwischenstopp in Klink eingelegt, auch um die Boote etwas zu schonen. Der Wind ließ dann tatsächlich nach und alle erreichten wohlbehalten das Zeltlager.

Am Sonnabend stand unsere Seentour bis Malchow mit Kanaldurchquerung an. Start war 10.45 Uhr an der grünen Tonne, im Vorwind- bzw. Raumschotskurs erreichten die Boote schnell den Kanaleingang nach Eldenburg. Vor der Brücke wurden die Masten gelegt und im Schlepptau vom Motorboot ging es durch den ersten Kanal bis zum Kölpinsee.  Bereits nach dem Passieren der Brücke wurde während der Fahret der Mast von den Crews wieder aufgestellt. Das war von ewrheblichen Vorteil, da am Kölpinsee die Welle genau auf den Kanalausgang stand. Auf der Kreuz ging es dann weiter zum Kanaleingang Fleesensee. Hier brauchten die Masten nicht heruntergenommen werden und es ging im Schlepptau vom Motorboot durch den Fleesenkanal. Wiederum auf der Kreuz durch den Fleesensee in den Malchower See bis zur Seebrücke Malchow. Nach einer Mittagspause dann dieselbe Tour zurück, wobei der Wind dann nur noch 3 bft hatte. Nach Passieren der Binnenmüritz und Einfahrt in die Große Müritz waren es nur noch 2-3 bft. Letztlich waren wir gegen 20.30 Uhr am Campingplatz zurück, das Hinterteil und die Knie taten nach der langen Strecke doch einigen weh. Insgesamt waren wir an dem Tag ca. 68 km gesegelt !

Sonntag mussten wir dann  leider unsere Zelte wieder abbauen und den Heimweg antreten.

Es war wieder eine schöne und intensive Segeltörn für alle Teilnehmer. Ein Dank an allen die zu Land und zu Wasser mitgemacht  und sich für das Gelingen eingebracht haben. Es gab jede Menge Spaß zu Wasser und Land und das seglerische Können konnte weiterentwickelt werden. Diesmal blieben die Mäuse auf der Wiese aber am Leben, wurden nicht von Zeltinsassen nächtens erdrückt und dürfen weiterhin ihre Freiheit genießen.

Danke auch nochmal an Jürgen Hinkefuß und Holger Eschke, dass es mit dem Bus für den Transport des Motorbootes so reibungslos geklappt hatte

 

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