35. Muldestauseeregatta

von Ole Zachold (Kommentare: 0)

Perfektes Paddelwetter auf dem Muldestausee

 

Entgegen der traditionellen Gewitter und gelegentlichen Regenschauer überraschte die 35. Muldestauseeregatta die 550 aktiven Kanuten aus ganz Deutschland mit strahlendem Sonnenschein und nahezu Windstille während der beiden Wettkampftage. Die ersten beiden Goldmedaillen für den WSC erpaddelten Svenja Huth und Emmie Motzbeuchel im K2 über 200m. Im letzten Rennen am Samstag gab es einen neuen Regattarekord. Acht Canadierachter jeweils mit Sportlern aus allen teilnehmenden Vereinen bunt gemischt gingen an den Start. Beim ersten Versuch alle 72 Kanuten zeitgleich auf die Strecke zu schicken, gab es einen Fehlstart. Fünf der acht Boote stellten das aber erst im Ziel fest. Das Rennen musste nochmal neu gestartet werden und hierbei gab es eine Sensation. Die Friedersdorfer Canadierfahrer hatten ihren Oldtimer- C8 „Die Milchkuh“ (den Namen hat das Boot wegen seiner weißen Farbe) flott gemacht und obwohl das Boot wesentlich breiter und schwerer ist als die Standardachter, erpaddelten die Sportler einen tollen dritten Platz. Insgesamt erkämpften sich die WSC-Kanuten dann einen guten achten Platz in der Mannschaftswertung. Maßgeblich dazu trug Jessica Huth bei. Sie siegte im K1 über 500m und durfte sich nicht nur über eine Goldmedaille freuen, sondern konnte auch einen Pokal mit nach Hause nehmen. Christian Götschel, Präsident des WSC, verabschiedete die Teilnehmer nach dem letzten Rennen am Sonntag mit den Worten: „Es war eine tolle Regatta mit fairen und spannenden Wettkämpfen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“

 

 

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