Pfingsttour

von Matthias Klahr (Kommentare: 0)

Hallo liebe Paddelfreunde,

es war über die Pfingsttage wieder so weit, dass sich 27 Wasserwanderer auf dem Campingplatz „Rabeninsel“ in Porstendorf an der Saale trafen. Das ist schon eine tolle Anzahl an Paddelfreunden, ob jung oder schon im Rentenalter, es war jede Altersklasse vertreten. Üblicherweise trafen wir uns am Freitag Abend alle auf dem vorbestellten Platz, Nach dem Zelteinrichten oder Wohnwagen aufstellen gings in die gemütliche Runde an den Grill. Dieser wurde dank Michael mit leckren Thüringer Rostbratwürsten belegt. So am großen Tisch, den rauchenden Grill in der Nase, da knurrt schon mal der Bär. Bis zum ersten Bissen schnell noch ein Bier oder auch noch ein Bier oder Wein oder ganz sportlich: Wasser.

Dieser erste Abend war schon mal in Ordnung. Nicht zu spät ins Zelt, Samstag bei Zeiten in die Fahrzeuge mit Bootsanhänger nach Jägersdorf. Von hier aus gute 25 km paddeln bei herrlichem Sonnenschein bis zum Zeltplatz. Die Strecke hatte es in sich mit 5 Umtragestellen und einigen Flachstrecken, wo so mancher schon mal aus dem Boot musste, weil er festsaß. Die Pausen nahm man sich wie es kam, Zeit und gute Laune war genug vorhanden.

Gegen 17.00 kamen wir am Ziel an, holten dann die PKWs zurück und bereiteten uns auf den Abend beim „Bulgaren“ in Porstendorf vor. Mutige stiegen noch zum abkühlen ins Saalewasser, die weniger Wasserfrösche unter die Dusche.

Bis zum „Bulgaren“ lief es sich 10 min. Der Abend dort am großen Tisch war ganz gemütlich und als es dann kühler wurde traten wir den Heimweg an. Ein wenig noch vor den Zelten sitzen und dann ab.

Sonntag: Aufstehen, fertig machen zur Abfahrt nach Camburg! Vor dem Frühstück noch schnell die PKW dorthin, damit wir abends von dort zurück kommen.

Nach dem Frühstück gings noch mal bei Hochsommersonne in die Boote mit nur 2 x umtragen. In Döbritschen konnte wer wollte die Rutsche mitsamt Boot nutzen, Umtragen mal anders. Hier gabs auch eine Imbissmöglichkeit. Gestärkt wurden die letzten 3 km in Angriff genommen mit der wohl schwierigsten Stelle der beiden Tage: die Straßenbrücke in Camburg hatte es in sich. Aber Armin gab allen zuvor noch den entscheidenden Hinweis, so dass alle trocken und schadfrei am Steg landeten.

Bei der herrschenden Hitze hatten alle Lust auf ein Eis zum Abschied, das wir nach kurzem Irrweg auch fanden. Die kleine Eisdiele hat wohl den Umsatz des Jahres mit unserer 27- köpfigen Meute gemacht, noch dazu das Eis lecker war. Der Abschlussabend traditionell auf dem Campingplatz mit Grillgut und Getränken aller Reste. Montag war die schöne Zeit viel zu schnell vorüber. Doch wir freuen uns aufs nächste Pfingsten 2015, wieder Saale von Camburg bis … .

Bleibt neugierig.

Gruß Armin

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