Sprintregatta in Hof - „Kalt aber geil“

von Jens Grumbach (Kommentare: 0)

In diesem Jahr bewahrheitete sich das Motto der Internationalen Sprintregatta in Hof nach ein paar warmen Jahren wieder perfekt. Bei vier Grad Außentemperatur waren die zwei Nächte im Zelt an der Regattastrecke die wahre Herausforderung für die knapp 1000 Sportler. Auf der 200m Sprint-Strecke ging es im Gegenzug dazu dann an beiden Wettkampftagen heiß her für die 35 Friedersdorfer Kanuten. Jeder WSC-Kanute konnte mindestens eine Medaille mit nach Hause nehmen. Bei den Rennen im 2-Minuten-Takt kamen vor allem die Senioren ordentlich ins Schwitzen. Besonderes attraktiv sind traditionell die Hofer Staffel- und Mix-Rennen mit einer hohen Leistungsdichte. Eine feste Medaillenbank waren wieder die Geschwister Hoppe. Cedric sicherte sich zweimal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze. Lenjas Bilanz waren zwei Siege, drei Silber- und eine Bronzemedaille. Aber auch ihre kleine sechsjährige Schwester Finja, die erst in diesem Jahr das Paddeln erlernt hat, freute sich über einmal Silber und einmal Bronze. Die Kajakmädchen Maxi Schröder, Emmie Motzbeuchel und Marie Müller strahlten zusammen mit ihrem Trainer Falko Anders neben vielen weiteren Medaillen jeweils über ihre Siegerpokale. Die jüngste Canadierfahrerin des WSC Thea Reichert sicherte sich bei ihrer ersten Auswärtsregatta gleich eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Für alle Unglücksraben, die ein unfreiwilliges erfrischendes Bad im Quellitzsee nehmen durften, gab es als Trostpreis in diesem Jahr eine Kenterente.

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